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Ich habe mir dieses Jahr einen Kindheitstraum erfüllt: Ich habe einen Motorboot- und Segelschein gemacht. Über 60 Stunden habe ich am Wannsee verbracht, bei Wind und Wetter habe ich Knoten, Anluven, Abfallen und Loslassen gelernt. Wir waren eine kleine Gruppe und jeden Montag um 09:00 sind wir angetreten, um miteinander eine neue Sportart zu erlernen. Ich lerne gerne und viel, aber ungern vor und in Abhängigkeit von anderen. Ich bin oft ungeduldig mit mir und will vermeiden, dass mein Lehrender die Geduld mit mir verliert. Eine alte Angst aus Schulzeiten. Aber Angst ist ein scheiß Lehrer, und Aufgeben war für mich keine Option. Auch wenn ich, als wir auf schnellere und wendigere Boote umgestiegen sind, am liebsten heulend aufgehört hätte…. Ich hatte am Wannsee einen riesigen inneren Kampf mit mir, inneren Stimmen, sozialen Ängsten und Strategien der Vermeidung. Aber ich bin drangeblieben.

Ich war in Bewegung, in Reibung mit mir; und diese Energie hat in mir eine ganz neue Quelle an Kraft, Licht und Lebensfreude aufgedeckt. Es ist eine so unendliche Ressource, das Leben mit der Neugier eines Kindes zu entdecken, zu bespielen und zu besegeln, ganz egal, ob man selbst in der Prüfung versehentlich um ein Haar ne Halse statt ner Wende fährt. So what?! Segle ich jetzt wie ne 1? Bestimmt noch nicht, aber hatte ich Freude wie ne 1!

Ich habe mich aufgemacht, Energie investiert und ein inneres Strahlen gewonnen. Ich bin mir sicher: Gott freut sich riesig mit mir und an mir, dass ich seine wunderbare Welt neu entdecken konnte und jetzt eine neue Leidenschaft in mir strahlt, die davon erzählt, dass wir als geliebte Kinder Gottes schon immer einen Wert haben, den uns keiner nehmen kann. Mit diesem sicheren Heimathafen hat man beste Voraussetzungen, mit offenen Händen und Augen das Leben zu erkunden, Fehler zu machen und Erfahrungen zu sammeln. Der Blick auf die Gewässer am Wannsee wird mich noch ewig genau an diese Erfahrung erinnern.

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