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#machdichauf #werdelicht

mach dich
auf, werde licht
Jahresmotto 2022 vom Berlinprojekt.

Irgendwie hatten wir im Leitungsteam im letzten Advent das Gefühl: Dieser Vers könnte uns gut durch das kommende Jahr begleiten. Die Sehnsucht nach Aufbruch, nach neuem Sich-Öffnen, nach Licht- und Leichtwerden: die war inmitten der Corona-Pandemie bei allen spürbar. Und dann der Schock des Kriegs gegen die Ukraine mit all seinen Auswirkungen…

Aufbrüche

gab es im @berlinprojekt in diesem Jahr viele: Eine besondere Fastenzeit übers „los:lassen“. Eine große Kunstausstellung in der Kirche an Karfreitag. Die spontane Beherbergung von ukrainischen Geflüchteten gemeinsam mit St. Jacobi und vielen Ehrenamtlichen. Mit Community-Dinnern in der Kirche, mit Retreats und Workations am See, Pop-Up-und Outdoor-Gottesdiensten, mit Galerie-Abenden mit Kunst, DJ und mit politischen Büchern. Mit neuen und alten Gesichtern im BP. Und die Frage: Was hat sich dauerhaft verändert – in unserem Leben, in der Gemeinde, in Berlin, in der Welt?

Mein kleiner Balkon

Der führt mir jeden Morgen diese Veränderungen vor Augen. Gemütlich eingerichtet im Lockdown, als alle Kneipen zu waren und man wählen musste, welche Freund:innen man besucht. Eine Corona-Katze (von zweien 🐈🐈), die mir im Home-Office beste Gesellschaft leisten. Seitdem beginnt jeder Tag für mich hier, mit Katzenschnurren, Kontemplation & Kaffee ☕ und einem Blick in den Weddinger Himmel.

Noch eine

Veränderung: Mitten in der Pandemie bin ich beruflich neue Schritte gegangen und nun seit einem Jahr im Berlinprojekt. Und empfinde meine Aufgabe hier als großes Geschenk. Auch und gerade in solchen Zeiten. Mit einer lebendigen Gemeinde, die „Kirche für die Stadt“ sein will, mit Menschen, die in all dem immer wieder neu nach Gott fragen. Auf meinem Corona-Balkon ist die eine oder andere Predigt-Idee entstanden. Und auch jetzt brauche ich für den Start in den Tag: Einen Kaffee, einen tiefen Atemzug Winterluft, noch die Reste von Sommerbeleuchtung und lauen Abenden vor Augen, die fast kahlen Zweige meines wundersamen Knöterichs, der so fröhlich gewachsen ist. Und ein bisschen Berliner Weite.

– Natascha


Das Berlinprojekt besteht aus vielen Menschen - und gemeinsam leben wir unsere Vision, Kirche für die Stadt zu sein. Unsere Arbeit wird ausschließlich ermöglicht durch freiwillige Spenden.

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In unserem Finanzbericht kannst du sehen, wofür wir das genau Geld einsetzen - und weshalb wir in diesem Jahr besonders deine Unterstützung brauchen:

Die ersten beiden Seiten unseres Finanzberichts 2022